Maroc-Voyage: 02.09.2016 – Atlasgebirge

Heute haben wir mit der Überquerung des Altasgebirges begonnen. Aufgrund von Unwettern in den letzten Tagen waren die Wege teils schwer befahrbar, oder auch nicht mehr vorhanden. Aufgrund fehlender oder beschädigter Brücken mussten wir uns Wege durch den Fluss suchen.

Ziel dieser Etappe mit wunderschönen Gebirgspanoramen war ein Campingplatz am See „Lac Tislite“ auf 2200m Höhe.

 

 

Maroc-Voyage: 31.08.2016 – Erste Offroad-Etappe

Es ist nun der zweite Tag in Marokko vergangen. Technisch ist an unserem Wagen alles OK.

Es ist sehr interessant die Kultur der Menschen hier ein wenig erfahren zu können. Es ist beeindruckend und zugleich schockierend.
Die Landschaft hier ist aber einfach nur malerisch! Man kann es kaum in Worte fassen, daher lasse ich einfach einige Bilder mit den Eindrücken des Tages folgen.

Maroc-Voyage: 29.08.2016 – Ankunft in Tarifa

Wir sind heute am frühen Morgen auf dem Campingplatz in Tarifa angekommen,  Die Reisegruppe ist nun vollständig.

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IMGP7810_sAuf dem schattigen Campingplatz konnten wir uns heute von der langen Anreise erholen und einige liegengebliebene Kleinigkeiten am Auto noch in Ordnung bringen.

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Vom Zelt bis zum Atlantik sind es nur ein paar Meter. Wir haben die Gelegenheit genutzt um uns im kühlen (oder besser gesagt, echt kalten) Wasser zu erfrischen.

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Morgen Früh setzen wir mit der Fähre über nach Tanger – Marokko.

Maroc-Voyage: 28.08.2016 – Anreise

Unsere Offroad-Reise hat nun endlich begonnen.
Seit gut 4 Monaten haben wir unseren Hyundai Galloper II V6 für die Maroc-Voyage vorbereitet.IMGP7319_s
Wir werden zu Dritt in unserem Galloper eine Rundfahrt durch Marokko machen. Unsere Reiseroute führt uns von Tanger aus durch den Osten Marokkos über das Atlas-Gebirge und durch Teile der Sahara in Richtung Süden. Der Rückweg führt uns im Westen Marokkos die Küste wieder zurück nach Tanger. Einige Passagen der etwa 3.500 km langen Strecke führen abseits befestigter Straßen über Schotterpisten, durch ausgetrocknete Flussbetten und über Sanddünen. Wir sind gespannt wie sich unser Fahrzeug im Offroad-Betrieb schlagen wird.
Die Reisegruppe aus 7 Fahrzeugen trifft sich am Montag den 29.08. am Campingplatz in Tarifa (Spanien). Wir befinden uns derzeit auf der Anreise nach Tarifa. Gerade eben haben wir Barcelona passiert. Obwohl wir aufgrund von technischen Problemen mit einem Tag Verspätung starten mussten, stehen die Chancen gut, dass wir noch heute Nacht in Tarifa ankommen. Die ersten 1.500 km der Anreise verliefen ohne Zwischenfälle.

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Hin und wieder werden wir unsere Positionsdaten auf Spotwalla hochladen, so dass man den  Verlauf unserer Reise mehr oder weniger live verfolgen kann.

SSD Vergleich in T510

Seit nunmehr über drei Jahren vertreibe ich gebrauchte Thinkpads.
Einer der wichtigsten Aspekte ist hier die SSD.
Anfangs war die Wahl des Modells noch relativ egal: ‚Hauptsache SSD‘ war die Devise.
In der letzten Zeit hat sich in Bezug auf Preis/Leistung die Kingston V300 bewährt.
Die Frage war: Lohnt sich in einem T510 eine schnellere, modernere SSD oder ist der Controller mit der V300 schon an seiner Grenze?
Natürlich muss der Preis ebenfalls passen, also habe ich zusätzlich zur V300 120GB drei interessante Alternativen besorgt.

vergleich

Als erstes der Ausgangspunkt, die V300.
t510_v300
Mit den Werten kann man durchaus zufrieden sein. Für ca. 45,- € beim 120GB-Modell eine solide Wahl, aber da muss doch mittlerweile mehr gehen, oder?

Samsung 850 Evo:t510_850_evo

Mit derzeit 64,- € ein stolzer Preis, dafür 5 Jahre Herstellergarantie. Bessere Schreibwerte, 4K ist nicht ihre Stärke.

Toshiba Q300:Toshiba Q300

Ganz neu auf dem Markt. Toshiba ist mir als SSD Hersteller bisher nicht ernsthaft aufgefallen. Der Preis ähnelt der V300. Die Benchmarkergebnisse sind eher nüchtern.

Sandisk Ultra II

Für ca. 54,- € bekommt man auch was. Mehr IO verspricht der Hersteller, TLC statt MLC. Die Werte können sich insgesamt sehen lassen.

Fazit:
Die Unterschiede sind beim T510 eher marginal, der Flaschenhals ist mit Sicherheit nicht die SSD. Beim sequenziellen Schreiben kann man dennoch einiges gut machen.

Zum Vergleich ein Benchmark einer Samsung 840 Pro 120GB in einem relativ neuem PC:
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Für mich ist die Ultra II den Umstieg wert, auch wenn die Verbesserung in der Praxis wohl kaum auffallen dürfte.

EGPU an W510 – es funktioniert wirklich

Immer wieder werde ich mit folgendem Fall konfrontiert:
Ein W510 mit Vollausstattung hat schon eine gute Portion Leistung. Wenn da nicht die NVidia 880 wäre, für Spiele leider nur sehr bedingt geeignet.
Für das W/T500 und Modelle mit dem gleichen Dock-Anschluss gibt es die Advanced Dock 2503 http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkPad_Advanced_Dock mit einem PCI-Express x1 Anschluss, welcher es erlaubt eine zusätzliche Grafikkarte mit normaler Bauhöhe mit dem Laptop zu verbinden.
Leider wurde das Konzept für nachfolgende Modelle nicht mehr aufgegriffen.
Nach ein wenig Recherche sties ich auf die Firma Bplus aus Taiwan.
Dort werden viele interessante Adapter vertrieben, hauptsächlich um bestimmte Anschlüsse aus diversen kleinen Geräten herauszuführen.
Schon mehrfach überarbeitet gibt es auch eine Lösung für externe Grafikkarten an Notebooks:
http://www.hwtools.net/Adapter/PE4C%20V3.0.html

Da ich neugierig war, ob das Ganze wirklich funktioniert, bestellte ich mir den Adapter und das empfohlene Dell-Netzteil D220P für 15,- € auf Ebay.
Der Adapter kostete mit Zoll, welcher direkt an den Postboten bezahlt wurde, gute 100,- €.
Der Aufbau war simpel, aber da meine R9 280X etwas hungriger war, was den Energieverbrauch angeht, habe ich vorsichtshalber ein PC-Netzteil zur Versorgung benutzt.

setup
Laptop zu Adapter, externer Strom zu Graka, Graka zu externen Bildschirm, Graka einschalten, Laptop einschalten, Treiber installieren, Neustart, fertig.
Die Leistung war durch den PCI Express x1 im Expresscard-Slot erwartungsgemäß gedrosselt. Unter Last hat die Grafikkarte nicht wie sonst die drei Lüfter hochgedreht und somit angekündigt, dass es nun zur Sache geht.
Dennoch konnte sie sich sehen lassen wie die Heaven 4.0 Ergebnisse zeigen:

heaven_w510_stock
W510 Standard

 

heaven_w510_egpu_r9_280x
R9 280X extern

Das sind etwa 30% weniger als in meinem Desktop-PC, also durchaus akzeptabel. In der Praxis machte sich der Flaschenhals aber doch stärker bemerkbar.
Fallout 4 lief auf maximalen Details mit ca. 30 FPS wogegen es auf meinem Desktop im Normalfall die 60 hält. Ich schätze es kommt im Einzelfall sehr darauf an wie viele Daten zwischen Grafikkarte und PC fließen. Ein Benchmark hat hier wahrscheinlich weniger Material als ein aktuelles Spiel.

Fazit:
Wer unbedingt sein leistungsstarkes Notebook auch zum Spielen verwenden möchte, weil er keine Lust hat zwei Systeme zu pflegen oder der Platz fehlt, hat mit diesem Aufbau eine interessante Alternative.

„Ich seh‘ da nur noch Latten“

Mittlerweile ist das Material eingetroffen und ich habe mit dem Aufbau angefangen und mir Gedanken gemacht wie ich noch welche Kleinigkeit lösen werde.

Das erste Gestell

Ca. 25m Dachlatten flossen in die Konstruktion der Gestelle für die Pflanzkübel. Aufgrund der geplanten Befüllung mit Hydrokultur müssen die Behälter vom Boden weg sein, damit das überschüssige Wasser zurückfließen kann. Außerdem habe ich sie leicht schräg gebaut.

Die fast fertigen Gestelle

Als nächstes folgt der Rücklauf, die Gardena-Materialien sind ebenfalls eingetroffen. Hinten im Eck sieht man den Vorratsbehälter.

advanced balcony farm

Nachdem meine Windowfarm für den ersten Versuch relativ gut geklappt hat, werde ich in den kommenden Tagen eine neue Version aufbauen. Da es doch ein wenig mehr Pflanzen werden sollen ist der Begriff „Window“ obsolet geworden, da höchstens einer der sechs Pflanzkästen in eins meiner Fenster passt.

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Die alte Farm

Vorab eine Liste der geplanten Features:

  • Wasserverteilung durch fertiges System „Gardena Micro Drip“ statt selbstgebauter Ausströmer und Leitungen
  • Wasserdruck wird nicht mehr über eine Luftpumpe mit Steigleitung und Schwerkraft erzeugt, sondern mit einer Aquariumpumpe, 10W, 700L/h. Das bisherige System war zu anfällig für Fehler und der Stromverbrauch ist verhältnismäßig gleich.
  • Statt aufgeschnittenen Plastikflaschen werde ich Balkonkübel verwenden 6 Stück â 1m mit Klettergitter.
  • Als Substrat soll weiterhin Hydrokultur gemischt mit Seramis her halten. Mit Hilfe des Rücklaufs kann das Wasser so längere Zeit zirkulieren bevor es gewechselt wird. (Der Balkon hat kein Frischwasser) Ob es wirklich einfacher als gewöhnliche Erde ist, werde ich bald erfahren.

Die Materialbestellungen sind soweit abgesetzt und die Planung bis auf wenige Kleinigkeiten abgeschlossen. Ich werde den Aufbau bebildert dokumentieren.

Weitere geplante Automatisierung, bisher nur Ideen:

  • Sensoren für Feuchtigkeit, Temperatur und Füllstand des Wasservorrats
  • Steuerung der Pumpe anhand dieser Messwerte
  • im Sommer automatischer Schattenwurf
  • autarke Stromversorgung durch Photovoltaik und Bleiakkus
  • Webend für den ganzen Kram