LEDs everywhere

Seit ich in meiner Kindheit zum ersten Mal eine grüne 5mm-LED, damals eher ohne Leuchtkraft, in die Finger bekam, bin ich von diesen Dingern, die Leuchten ohne heiß zu werden (heute nicht mehr ganz zutreffend) fasziniert.

LEDs tragen bei mir bis heute einen großen Teil dazu bei, mal wieder den Lötkolben anzuheizen und das ein oder andere Projekt anzugehen.

Ich möchte von einigen dieser Projekte berichten, zum Thema günstige Taschenlampe mit mindestens so viel Leistung wie unnötig teure „Markenprodukte“ gibt es ja schon einen Eintrag.

Das erste was ich vorstellen möchte, ist ein wenig hübsches, dafür aber sehr nützliches Wake-Up-Light:

wake-up

Dieses Gerät verwende ich, wenn ich sehr früh aufstehen muss. Als LEDs kommen 6x Osram Golden Dragons und ein 48x5050er-Modul zum Einsatz. Beide wurden ausgewählt, weil es günstige, leistungsstarke Emitter sind. Diese hängen nun an einen Transistor, welcher von einem Arduino in einem Zeitraum von 20 Minuten auf volle Leistung gefahren wird. Man hätte sicherlich eine günstigere Alternative zum Arduino gefunden, aber das war damals mein erstes Projekt damit. Die Einschaltzeit regele ich über eine digitale Zeitschaltuhr.

Die Golden Dragons wurden noch einmal in einer Grow-Lampe verbaut, welche aus 6 hyperroten 6 weißen und 6 tiefblauen aufgebaut wurde.

grow

Damit kam ich auf eine Leistung von ca. 40 Watt, was schon eine vernünftige Alternative zu professionellen Lampen dieser Art ist. Vor allem der Preis von damals 1.30 € pro LED hat mir gefallen. Die damit versorgte Window-Farm wird in naher Zukunft auch einen Blog-Eintrag bekommen, ich möchte damit aber bis zur Revision warten.

Als fertig konstruierte LEDs für gewöhnliche Lampenfassungen erschwinglich wurden, konnte ich es mir nicht nehmen lassen eine Spotlampe zu bauen, welche ab jetzt mein Wohnzimmer beleuchten sollte. Ausgewählt habe ich 3.5-Watt-Birnen mit GU10-Sockel. Der damalige Preis lag bei stolzen 5.50 € pro Birne. Als Lampen habe ich PAR36-Alugehäuse genommen und diese an eine Deko-Traverse befestigt.

spots_1

Leider waren die PAR-Kannen zu lang, so dass nicht mehr genug Licht für mein Wohnzimmer übrig war. Es blieb mir nur sie in der Mitte auseinander zu sägen und das nun zwar ausreichende, jedoch jetzt sehr blendende Licht mit Diffusorfolie etwas zu dämpfen. Ich habe 8 von diesen Lampen entlang 2m Traverse aufgehängt und bin nach etwa 2 Jahren nach wie vor zufrieden.

Hier der Unterschied, den die Diffusorfolie mit sich bringt:

spots_2

Hier die Lampe im Ganzen:

spots_3

Als Letztes möchte ich noch auf die beste Preis/Leistungs-LED eingehen, die ich bisher gefunden habe:

5050_3

Das beim Wake-Up-Light schon erwähnte Modul bestehend aus 48 5050er LEDs in warmweiß. Die Zahl 5050 kommt übrigens von den Außenmaßen der einzelnen LEDs. Ursprünglich wurden diese LEDs für RGB-Streifen entwickelt, da die einzelne LED in drei Emitter aufgeteilt ist (daher auch die 6 Kontakte).

Im Fall des selbstklebenden weißen Panels, welches übrigens offiziell als Fahrzeuginnenbeleuchtung verkauft wird und immer mit haufenweise Adaptersteckern kommt, wurde das Ganze so konzipiert, dass das Panel zwischen 10 und 15 Volt ohne etwas vorzuschalten arbeitet.

Das spart natürlich Kosten und hier wird es spannend: Das Modul verbraucht etwa 5 Watt und kostet direkt aus China aktuell ca. 2,- €.

Selbst eines davon reicht also schon als brauchbarer Spot aus. Hier noch zwei Anwendungsfälle aus meinem Wohnzimmer, um für indirekte Beleuchtung zu sorgen:

5050_1 5050_2

Oben habe ich zwei dieser Module hinter Milchplexi in die Couchecke gesetzt. Anfangs waren vier verbaut, aber das war einfach zu hell ;). Im zweiten Bild habe ich 5 Stück auf ein Stück Blech geklebt, Netzteil dran und hell ist die Decke an der Schrankwand.

Ich habe noch einige weitere Basteleien und Projekte gemacht, welche mit LEDs zu tun haben. Als nächstes gibt es noch einen Beitrag zum Thema Ambilight im Wohnzimmer und welche Gefahren es mit sich bringt, wenn man es damit übertreibt 😀

Vergleich von verschiedenen Alkaline Batterien in Voerbereitung

Ich habe mit einem Vergleichstest von Alkaline Batterien der Größen Micro (AAA) und Mignon (AA) begonnen.
Ich möchte herausfinden, ob die Preisunterschiede zwischen Marken-Batterien und Billig-Batterien gerechtfertigt sind.
Im Testfeld sind voraussichtlich Varta High Energy, Varta Longlife, Varta Max Tech, Ansmann Alkaline und GoldenPower Alkaline Zellen.
Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen alle Zellen auf ihre tatsächliche Kapazität zu testen. Derzeit stecke ich noch die genauen Testparameter ab.