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SSD Vergleich in T510

Seit nunmehr über drei Jahren vertreibe ich gebrauchte Thinkpads.
Einer der wichtigsten Aspekte ist hier die SSD.
Anfangs war die Wahl des Modells noch relativ egal: ‚Hauptsache SSD‘ war die Devise.
In der letzten Zeit hat sich in Bezug auf Preis/Leistung die Kingston V300 bewährt.
Die Frage war: Lohnt sich in einem T510 eine schnellere, modernere SSD oder ist der Controller mit der V300 schon an seiner Grenze?
Natürlich muss der Preis ebenfalls passen, also habe ich zusätzlich zur V300 120GB drei interessante Alternativen besorgt.

vergleich

Als erstes der Ausgangspunkt, die V300.
t510_v300
Mit den Werten kann man durchaus zufrieden sein. Für ca. 45,- € beim 120GB-Modell eine solide Wahl, aber da muss doch mittlerweile mehr gehen, oder?

Samsung 850 Evo:t510_850_evo

Mit derzeit 64,- € ein stolzer Preis, dafür 5 Jahre Herstellergarantie. Bessere Schreibwerte, 4K ist nicht ihre Stärke.

Toshiba Q300:Toshiba Q300

Ganz neu auf dem Markt. Toshiba ist mir als SSD Hersteller bisher nicht ernsthaft aufgefallen. Der Preis ähnelt der V300. Die Benchmarkergebnisse sind eher nüchtern.

Sandisk Ultra II

Für ca. 54,- € bekommt man auch was. Mehr IO verspricht der Hersteller, TLC statt MLC. Die Werte können sich insgesamt sehen lassen.

Fazit:
Die Unterschiede sind beim T510 eher marginal, der Flaschenhals ist mit Sicherheit nicht die SSD. Beim sequenziellen Schreiben kann man dennoch einiges gut machen.

Zum Vergleich ein Benchmark einer Samsung 840 Pro 120GB in einem relativ neuem PC:
840_pro_9020

Für mich ist die Ultra II den Umstieg wert, auch wenn die Verbesserung in der Praxis wohl kaum auffallen dürfte.

EGPU an W510 – es funktioniert wirklich

Immer wieder werde ich mit folgendem Fall konfrontiert:
Ein W510 mit Vollausstattung hat schon eine gute Portion Leistung. Wenn da nicht die NVidia 880 wäre, für Spiele leider nur sehr bedingt geeignet.
Für das W/T500 und Modelle mit dem gleichen Dock-Anschluss gibt es die Advanced Dock 2503 http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkPad_Advanced_Dock mit einem PCI-Express x1 Anschluss, welcher es erlaubt eine zusätzliche Grafikkarte mit normaler Bauhöhe mit dem Laptop zu verbinden.
Leider wurde das Konzept für nachfolgende Modelle nicht mehr aufgegriffen.
Nach ein wenig Recherche sties ich auf die Firma Bplus aus Taiwan.
Dort werden viele interessante Adapter vertrieben, hauptsächlich um bestimmte Anschlüsse aus diversen kleinen Geräten herauszuführen.
Schon mehrfach überarbeitet gibt es auch eine Lösung für externe Grafikkarten an Notebooks:
http://www.hwtools.net/Adapter/PE4C%20V3.0.html

Da ich neugierig war, ob das Ganze wirklich funktioniert, bestellte ich mir den Adapter und das empfohlene Dell-Netzteil D220P für 15,- € auf Ebay.
Der Adapter kostete mit Zoll, welcher direkt an den Postboten bezahlt wurde, gute 100,- €.
Der Aufbau war simpel, aber da meine R9 280X etwas hungriger war, was den Energieverbrauch angeht, habe ich vorsichtshalber ein PC-Netzteil zur Versorgung benutzt.

setup
Laptop zu Adapter, externer Strom zu Graka, Graka zu externen Bildschirm, Graka einschalten, Laptop einschalten, Treiber installieren, Neustart, fertig.
Die Leistung war durch den PCI Express x1 im Expresscard-Slot erwartungsgemäß gedrosselt. Unter Last hat die Grafikkarte nicht wie sonst die drei Lüfter hochgedreht und somit angekündigt, dass es nun zur Sache geht.
Dennoch konnte sie sich sehen lassen wie die Heaven 4.0 Ergebnisse zeigen:

heaven_w510_stock
W510 Standard

 

heaven_w510_egpu_r9_280x
R9 280X extern

Das sind etwa 30% weniger als in meinem Desktop-PC, also durchaus akzeptabel. In der Praxis machte sich der Flaschenhals aber doch stärker bemerkbar.
Fallout 4 lief auf maximalen Details mit ca. 30 FPS wogegen es auf meinem Desktop im Normalfall die 60 hält. Ich schätze es kommt im Einzelfall sehr darauf an wie viele Daten zwischen Grafikkarte und PC fließen. Ein Benchmark hat hier wahrscheinlich weniger Material als ein aktuelles Spiel.

Fazit:
Wer unbedingt sein leistungsstarkes Notebook auch zum Spielen verwenden möchte, weil er keine Lust hat zwei Systeme zu pflegen oder der Platz fehlt, hat mit diesem Aufbau eine interessante Alternative.

„Ich seh‘ da nur noch Latten“

Mittlerweile ist das Material eingetroffen und ich habe mit dem Aufbau angefangen und mir Gedanken gemacht wie ich noch welche Kleinigkeit lösen werde.

Das erste Gestell

Ca. 25m Dachlatten flossen in die Konstruktion der Gestelle für die Pflanzkübel. Aufgrund der geplanten Befüllung mit Hydrokultur müssen die Behälter vom Boden weg sein, damit das überschüssige Wasser zurückfließen kann. Außerdem habe ich sie leicht schräg gebaut.

Die fast fertigen Gestelle

Als nächstes folgt der Rücklauf, die Gardena-Materialien sind ebenfalls eingetroffen. Hinten im Eck sieht man den Vorratsbehälter.

1dev.de jetzt über HTTPS-Verbindung mit kostenlosem Zertifikat

Seit heute ist 1dev.de über eine HTTPS -Verbindung erreichbar.

Das SSL-/TLS-Zertifikat ist kostenlos von https://startssl.com.
Ich kann den Service nur empfehlen. Man bekommt dort Single-Domain Zertifikate mit einer Laufzeit von einem Jahr kostenlos, und kann diese unbegenzt erneuern lassen. Es verging ungefähr eine halbe Stunde von Beginn meiner Anmeldung bei dem Service, über Prüfung meiner Anmeldung bis ich das erste, signierte Zertifikat erhalten habe.
https://startssl.com behauptet, dass 99% der gängigen Webbrowser deren Zertifikate akzeptieren.

System nach Neuinstallation zu langsam

oder die Suche nach den magischen Funktionen.

Nachdem meine in die Jahre gekommene Windows 7-Installation Performanceprobleme verursachte – Firefox lief nicht mehr rund  und die Arbeit mit Windows selbst war träge, Spiele liefen aber einwandfrei – entschied ich mich nach einigen Stunden der Fehlersuche für eine Neuinstallation.

Ich gehöre zwar zu den Leuten, die regelmäßig Ihre Prozesse und Dienste überprüfen, aber ich kam ehrlich gesagt trotz meiner Kenntnisse über Windows und dessen Möglichkeiten es wieder flott zu bekommen nicht dahinter, warum u.A.  das Scrollen im Browser oder Fenster hin- und herschieben Lags hatte. Erst wich ich auf Chrome aus, aber das half auch nur ein bisschen.

Da ich eine SSD übrig hatte, machte ich zuerst eine Testinstallation, lies alle Updates laufen, installierte Firefox, importierte mein Profil und siehe da: alles flott, geht ab wie Schnitzel. Also dann: Backup machen und die System-SSD kurzum mit frischen Betriebssystem versehen.

Um sich ein besseres Bild von meinem System machen zu können hier die groben Specs:

  • Intel Core i5 2500K (wassergekühlt mit Corsair H60, zzt. nicht übertaktet)
  • Asus P8P67 Evo (ältere Version)
  • 24GB RAM
  • 240GB Samsung 840pro SSD
  • Sapphire Radeon R9 280X Tri-X OC 3GB
  • 625W Enermax Modu 82+
  • verpackt in einem mit 5 140er Lüftern bestückten Gehäuse von Fractal Design

Wieder liefen die System-Updates und ich installierte eifrig die Treiber und Programme für den täglichen Einsatz. Bis dahin alles Routine, bis ich am Ende merkte, dass wieder alles ein wenig träge war. Das konnte nicht sein, die Testinstallation war doch auch okay. Ich grübelte über die Unterschiede nach, die es hätte geben können, aber bis auf die SSD (die von der Testinstallation war eine 120er Kingston V300) habe ich nichts verändert. Also USB-Stick rein und die Testinstallations-SSD wieder rauskramen: „Benmark-Tools, tut eure Arbeit“.  Das Passmark-Benchmark sollte Gewissheit bringen und brachte leichte Enttäuschung. Die Gesamtpunkte waren ein gutes Stück unter denen aus der Testinstallation. Aber nicht, wie vermutet von der SSD, sie war ja das einzig andere Bauteil, einfach alle Werte waren schlechter.

Man möge mir an dieser Stelle verzeihen, dass ich keine Screenshots davon habe. Da ich diese Situation bisher nicht nachstellen konnte, ist es mir im Nachhinein leider nicht möglich welche anzufertigen. Sobald ich wieder so einen Fall habe, werde ich welche machen.

Also gut, fassen wir zusammen: Ich habe zwei frische Windows-Installationen, gleiche Treiber, gleiche Updates, so ziemlich gleiche Programme, keine auffälligen Prozesse und die eine performt nicht.

Während ich meine bisherigen Erfahrungen mit Google-Ergebnissen verglich fiel mir, ich weiß bis heute nicht warum, auf, dass bei dem Echtsystem in den Systemeigenschaften die Systembewertung noch nicht gelaufen war. Hatte ich sie denn im Testsystem ausgeführt? Denke nicht. Na gut, drücken wir doch mal drauf, eventuell komme ich hiermit hinter die Ursache. Das Ergebnis war genauso informativ wie meine bisherige Recherche. Alles auf 7,9 bis auf den Prozessor, der bekam 7,6. Testsystem gebootet, jepp alles gleich. Also wieder ran und als ich so das Echtsystem hochfahren lies, war ich dann doch überrascht. Es war auf einmal schneller. Firefox scrollte, Benchmark-Ergebnisse passten. Irre.

Ich habe bisher keinen Hinweis im Netz auf dieses Verhalten gefunden, aber ich konnte es neulich – Beweis wird nachgereicht – wiederholt bei einem Laptop sehen. Die Lesegeschwindigkeit von der SSD in diesem Laptop war vor der Bewertung unter 100MB/s und danach ca. 145MB, etwa genauso hoch wie die Schreibgeschwindigkeit, die davon offenbar nicht abhängt.

Fazit: Die Windows 7 Systembewertung macht das Windows schneller!

Weiterer Fazit: Die Windows 7 Systembewertung führt sich normalerweise von alleine aus, nur halt bei meinem System nicht…

Der Spaß ging neulich in Runde 2, als sich eine ähnliche Geschichte bezüglich meiner Grafikleistung abspielte:

Ein ruhiger Abend. Die Wohnung war sauber, die Thinkpads gefixt, man könnte tatsächlich mal wieder ne Runde zocken. Der Goat-Simulator bot sich an. Ein kurzweiliges Vergnügen, geboren aus einer Spielerei mit der Unreal 3-Engine. „Hat das denn früher schon leicht geruckelt? Liegt vielleicht an der neuen Spiel-Version. Das war doch schneller!“ Mir fiel auf, dass die Grafikkarte nicht wie sonst üblich Geräusche von sich gab, die die drei Lüfter erzeugten. Sie war leise.

Also gut: aktuelle Version vom Heaven-Benchmark laden, Furmark installieren und GPU-Z auftreiben. Ich fand eine Liste mit Heaven-Ergebnissen unter anderem mit R9 280X- Karten, die etwas höher getaktet als meine, um die 1.000 Punkte erreichten.

Kurz noch die Einstellungen verglichen, alles auf Max, Auflösung runter auf 1920×1080, okay. Heaven Benchmark sagt 568 Punkte und 23fps. Das ist entschieden zu wenig!

Also wieder googeln und tatsächlich fand ich einige Fälle mit ähnlichen Problemen aber keiner brauchbaren Lösung.  Die Karte wurde während des Benchmarks gerade mal 63° C warm, was auf ein Problem mit der Stromversorgung hindeuten könnte.

Also mal am modularen Netzteil die Karte anders eingesteckt. Wieder hochgefahren und, weil es keine Ladezeit hat, Furmark zum Belasten angeworfen. Keine Änderung.

„Treiber ist aktuell? Jop, ist er. Hmm auf der Sapphire-Seite ist eine andere Version als auf der von AMD, sieht älter aus.“ Das musste es sein. Das Problem bestand seit dem neuen System, also kann es gut sein, dass ich im alten System noch den älteren Treiber hatte. Der Sapphire Treiber, Catalyst 14.9 befand sich gleich in der Download-Liste. Ich fand außerdem noch das „TriXX“, ein Übertaktungs-Tool von Sapphire, was mich doch recht interessierte. Es könnte ja auch sein, dass die Karte falsche Taktraten verwendet und GPU-Z das aus irgendeinem Grund nicht korrekt anzeigt. Sie lagen bis dahin bei 1100/1600 MHz, also eigentlich so wie vom Hersteller gewollt.

Die Treiberinstallation der älteren Version änderte gefühlt gar nichts. Nicht einmal die angezeigte Treiberversion -.- Also spielte ich mal mit dem Tool rum, da gab es auch einen hübschen Reset-Knopf für die Clocks, welcher zwar nichts an den Clocks, jedoch aber sehr wohl die VDDC, also die Spannung vom Chip von ganz niedrig  0.875 V auf fast Maximum 1.250 V „zurücksetzte“. Das klang nun wirklich nach einem Hinweis. Im GPU-Z stand immer noch 0.875 und mit Furmark am laufen 16A. Google sagte doch, dass 16Ampere okay waren, was sagte es zur Spannung? Nichts konkretes, aber ich fand es schon irritierend, dass sie, wenn man dem Tool glauben sollte, ein ernst zu nehmendes Stück höher sein sollte. Ich schaute mir das Tool weiter an und wurde fündig. Jetzt habe ich auch nen Screenshot:

trixx_magischer_knopf

Force constant Voltage – Musik in meinen Ohren.

Tatsächlich lag ich richtig. Ein Neustart des TriXX-Tools und schon sprang die Spannung im GPU-Z auf den vermissten Wert.

gpuz_trixx_nach_umstellung

Der Strom ging auf 29Ampere, obwohl ich nur die Spannung veränderte, die Karte erreichte die 70°-Marke und ich konnte die Lüfter hören, wie ich es gewohnt war. Fabelhaft!

Einen Rückschlag erlitt ich dann aber doch mit Furmark: 12 satt vorher 15 FPS – „dasskanndochnicht, wassolldermist, ichwillendlichinsbett!“

Ich erinnerte mich, dass Furmark nicht immer das Zuverlässigste war, wenn es wirklich ums herausfinden der Leistung geht, also noch ne Runde Heaven 4.0 und siehe da:

heaven_aktuell

Es war geschafft. Der Haken im Tool lässt sich übrigens rausnehmen, was die Spannung aber nicht mehr in ihren Ursprungszustand versetzt. Da ich die Situation also mal wieder nicht nachstellen kann, habe ich dazu keine Screenshots.

Ich hoffe der Eintrag hat dennoch nicht gelangweilt und wünsche fröhliches Daddeln.

LEDs everywhere

Seit ich in meiner Kindheit zum ersten Mal eine grüne 5mm-LED, damals eher ohne Leuchtkraft, in die Finger bekam, bin ich von diesen Dingern, die Leuchten ohne heiß zu werden (heute nicht mehr ganz zutreffend) fasziniert.

LEDs tragen bei mir bis heute einen großen Teil dazu bei, mal wieder den Lötkolben anzuheizen und das ein oder andere Projekt anzugehen.

Ich möchte von einigen dieser Projekte berichten, zum Thema günstige Taschenlampe mit mindestens so viel Leistung wie unnötig teure „Markenprodukte“ gibt es ja schon einen Eintrag.

Das erste was ich vorstellen möchte, ist ein wenig hübsches, dafür aber sehr nützliches Wake-Up-Light:

wake-up

Dieses Gerät verwende ich, wenn ich sehr früh aufstehen muss. Als LEDs kommen 6x Osram Golden Dragons und ein 48x5050er-Modul zum Einsatz. Beide wurden ausgewählt, weil es günstige, leistungsstarke Emitter sind. Diese hängen nun an einen Transistor, welcher von einem Arduino in einem Zeitraum von 20 Minuten auf volle Leistung gefahren wird. Man hätte sicherlich eine günstigere Alternative zum Arduino gefunden, aber das war damals mein erstes Projekt damit. Die Einschaltzeit regele ich über eine digitale Zeitschaltuhr.

Die Golden Dragons wurden noch einmal in einer Grow-Lampe verbaut, welche aus 6 hyperroten 6 weißen und 6 tiefblauen aufgebaut wurde.

grow

Damit kam ich auf eine Leistung von ca. 40 Watt, was schon eine vernünftige Alternative zu professionellen Lampen dieser Art ist. Vor allem der Preis von damals 1.30 € pro LED hat mir gefallen. Die damit versorgte Window-Farm wird in naher Zukunft auch einen Blog-Eintrag bekommen, ich möchte damit aber bis zur Revision warten.

Als fertig konstruierte LEDs für gewöhnliche Lampenfassungen erschwinglich wurden, konnte ich es mir nicht nehmen lassen eine Spotlampe zu bauen, welche ab jetzt mein Wohnzimmer beleuchten sollte. Ausgewählt habe ich 3.5-Watt-Birnen mit GU10-Sockel. Der damalige Preis lag bei stolzen 5.50 € pro Birne. Als Lampen habe ich PAR36-Alugehäuse genommen und diese an eine Deko-Traverse befestigt.

spots_1

Leider waren die PAR-Kannen zu lang, so dass nicht mehr genug Licht für mein Wohnzimmer übrig war. Es blieb mir nur sie in der Mitte auseinander zu sägen und das nun zwar ausreichende, jedoch jetzt sehr blendende Licht mit Diffusorfolie etwas zu dämpfen. Ich habe 8 von diesen Lampen entlang 2m Traverse aufgehängt und bin nach etwa 2 Jahren nach wie vor zufrieden.

Hier der Unterschied, den die Diffusorfolie mit sich bringt:

spots_2

Hier die Lampe im Ganzen:

spots_3

Als Letztes möchte ich noch auf die beste Preis/Leistungs-LED eingehen, die ich bisher gefunden habe:

5050_3

Das beim Wake-Up-Light schon erwähnte Modul bestehend aus 48 5050er LEDs in warmweiß. Die Zahl 5050 kommt übrigens von den Außenmaßen der einzelnen LEDs. Ursprünglich wurden diese LEDs für RGB-Streifen entwickelt, da die einzelne LED in drei Emitter aufgeteilt ist (daher auch die 6 Kontakte).

Im Fall des selbstklebenden weißen Panels, welches übrigens offiziell als Fahrzeuginnenbeleuchtung verkauft wird und immer mit haufenweise Adaptersteckern kommt, wurde das Ganze so konzipiert, dass das Panel zwischen 10 und 15 Volt ohne etwas vorzuschalten arbeitet.

Das spart natürlich Kosten und hier wird es spannend: Das Modul verbraucht etwa 5 Watt und kostet direkt aus China aktuell ca. 2,- €.

Selbst eines davon reicht also schon als brauchbarer Spot aus. Hier noch zwei Anwendungsfälle aus meinem Wohnzimmer, um für indirekte Beleuchtung zu sorgen:

5050_1 5050_2

Oben habe ich zwei dieser Module hinter Milchplexi in die Couchecke gesetzt. Anfangs waren vier verbaut, aber das war einfach zu hell ;). Im zweiten Bild habe ich 5 Stück auf ein Stück Blech geklebt, Netzteil dran und hell ist die Decke an der Schrankwand.

Ich habe noch einige weitere Basteleien und Projekte gemacht, welche mit LEDs zu tun haben. Als nächstes gibt es noch einen Beitrag zum Thema Ambilight im Wohnzimmer und welche Gefahren es mit sich bringt, wenn man es damit übertreibt 😀

Windows 7 / 8 / 8.1 Setup Fehler – Beim Setup konnte keine neue Systempartition erstellt …

Das Setup von Windows 8.1  von einem USB-Stick aus verweigerte mir heute mit folgender Meldung den Dienst:

Beim Setup konnte keine neue Systempartition erstellt oder eine vorhandene Systempartition gefunden werden.
Weitere Informationen finden Sie in den Protokolldateien zum Setup.

Dieses Problem kann auch beim Windows 7 und Windows 8 Setup auftreten.

Es gibt dafür mehrere Ursachen und Lösungen.
1. Auf der Festplatte vorhandener MBR führt das Setup in die Irre

In diesem Fall sollte der vorhandene MBR vor dem Windows Setup überschrieben werden. Vorausgesetzt, es werden keine Daten mehr von der Festplatte benötigt, geht das am einfachsten mit GParted. Dazu das GParted Live-System booten, eine neue Partitionstabelle erstellen und ein mal eine ext3 Partition anlegen lassen und hinterher wieder löschen.

2. Bootreihenfolge im BIOS falsch eingestellt

Zudem kommt das Windows Setup nicht damit klar, wenn Windows von einem USB-Stick aus installiert wird, während der USB-Stick im BIOS die erste Boot Option ist. Daher einfach im BIOS die Bootreihenfolge so ändern, dass die Festplatte auf Position 1 steht, und der USB-Stick auf Position 2.

3. USB 3.0 Problem (nur bei Windows 7)

Windows 7 lässt sich nicht von USB-Stick installieren, wenn es sich dabei um einen USB 3.0 Stick handelt, oder wenn ein USB 3.0 Port verwendet wird.
Das bedeutet auch, dass ein USB 3.0 Stick selbst dann nicht zur Installation von Windows 7 geeignet ist, wenn er an einem USB 2.0 Port betrieben wird. Auch umgekehrt gilt, dass ein die Installation von Windows 7 abbricht, wenn zur Installation ein USB 2.0 Stick an einem USB 3.0 Port verwendet wird.

Ich hoffe, ich kann mit dieser kurzen Anleitung dem ein, oder anderem weiter helfen.

Ich bin auch für Korrekturen und Ergänzungen zu dem Artikel dankbar!