Alle Beiträge von Christopher Ulbrich

Libre Computer – Eine Raspberry-Alternative

Nachdem ich seit zwei Jahren meine Home-Automation mit OpenHAB auf einem Raspberry 2 betreibe suchte ich nach einer leistungsstärkeren Alternative. Der Raspberry 3 wäre natürlich ein Stück schneller, aber geht da nicht noch mehr?
Nach etwas Recherche bin ich auf das Kickstarter-Projekt „Libre Computer“ gestoßen. Der Libre Computer punktete bei mir aufgrund des schnellen Prozessors, bis zu 2GB RAM und keine (für mich) unnötigen Features wie WLAN oder Bluetooth. Weiter ist die Ethernet-Schnittstelle im Gegensatz zum Raspberry unabhängig vom USB-Bus. Der Libre Computer, auch „Le Potato“ genannt, kann mit Linux oder Android betrieben werden. Die OS-Images sind noch nicht in finalen Versionen verfügbar, es gibt aber schon Preview Releases.

Technische Daten

CPU: Amlogic S905X SoC (4x ARM Cortex-A53 2GHz)
RAM: 1GB / 2GB
Netzwerk: 100 MBit/s Ethernet
USB: 4x USB 2.0
Grafik: Mali-450 (HDMI 2.0)
Massenspeicher: Micro-SD-Slot & eMMC-Connector

Weitere Schnittstellen:
3,5 mm Klinke
S/PDIF (Pinheader)
40 GPIO Pins
IR Receiver

Ausführlichere Infos und Daten zum Board gibt es bei www.board-db.org.

Wo bekommt man den Libre Computer?

Inzwischen ist die Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen und die Boards mit der Modellbezeichnung AML-S905X-CC werden ausgeliefert.
Der reguläre Verkauf des Libre Computer erfolgt auf loverpi.com. Das Board mit 2GB RAM und ohne Kühlkörper kostet hier derzeit 45,00$ + Versandkosten.
Die Lieferung nach Deutschland dauerte in meinem Fall gut fünf Wochen, so habe ich mein Exemplar am 30.11.2017 gut verpackt erhalten.
Inzwischen ist der Libre Computer auch auf Amazon.com erhältlich.

Getting started

Im Wiki von loverpi.com entsteht derzeit eine Sammlung zu interessanten Links rund um den Le Potato.
Dort findet man auch den Link zum Download der Ubuntu-  und Debian- Images bei armbian.com.

Mein Board lässt sich problemlos mit der aktuell angebotenen Version vom Armbian Debian Stretch booten.
Die Installation und Einrichtung von OpenHAB steht nun als Nächstes an.

Maroc-Voyage: 19.09.2016 – Ankunft am Ausgangspunkt der Reise

Am Montag sind wir in den frühen Morgenstunden wieder am Ausgangspunkt unserer Reise angekommen.
Rückblickend lässt sich sagen, dass alles gut gelaufen ist. Die kleinen technischen Probleme ließen sich relativ leicht lösen, so dass wir uns in den drei Wochen auf das Offroad-Abenteuer und das Entdecken faszinierender Orte konzentrieren konnten. Täglich haben wir Eindrücke von der marokkanischen Kultur und vom Leben der Menschen dort gewonnen. Vieles bringt einen auch zum Nachdenken.

Es war wahrscheinlich nicht unsere letzte Reise nach Marokko…

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Maroc-Voyage: 13.09.2016 – Speicherburg „Agadir Tasguent“

Wir hatten die sehr exklusive Möglichkeit die Speicherburg „Agadir Tasguent“ zu besichtigen. Die Agadir Tasguent ist eine ca. 1000 Jahre alte, burgähnliche Anlage mit privaten Vorratsräumen in denen die Familien aus der Umgebung ihre Vorräte sicher verwahren können. Die Anlage wird heute noch genutzt und befindet sich ein einem recht guten Zustand.  Die die einzelnen Lagerräume sind sehr abenteuerlich über Steinplatten, welche aus den Wänden ragen, zu erreichen.

 

Maroc-Voyage: 12.09.2016 – Tafraoute

In den letzten Tagen haben uns eine Reifenpanne und Probleme mit der Motorkühlung viel Zeit und Nerven gekostet.
Während die Reifenpanne schnell zu beheben war, hat uns die Suche nach der Ursache für die zeitweise schwächelnde Motorkühlung mehrere Abende beschäftigt. Leider war daher keine Zeit zum Schreiben der Reiseberichte übrig. Heute Abend haben wir die Ursache gefunden. Das Thermostat welches den Durchfluss durch den großen Kühlkreislauf regelt hat sporadisch geklemmt. Wir haben das Thermostat nun einfach ausgebaut, da es nur bei kalten Außentemperaturen wirklich relevant ist.
Inzwischen sind wir in Tafraoute angekommen. Der Weg dorthin führte uns über lange Schotterpisten, ausgetrocknete Seen, vorbei an Oasen bis zur Atlantikküste und über Gebrigspässe des Anti-Atlas. Wir konnten auch die verlassene, aus Lehm erbaute Altstadt von lcht besichtigen – ein Stück Mittelalter.

 

Maroc-Voyage: 07.09.2016 – Zagora

Gestern führte uns unser Weg hauptsächlich über endlose Schotterpisten in die Oasenstadt Zagora. Der steinige Untergrund und das stundenlange Gerüttel war eine kleine Materialschlach. Unter anderem wurde bei einem Fahrzeug ein Reifen beschädigt, das Ersatzrad war aber schnell montiert. Bei uns ist eine Schweißnaht am Auspuff gerissen. Der Sound mit dem defekten Auspuff war aber gar nicht so übel! 🙂
Das alles war aber nur halb so schlimm, da wir heute in der Off-Road-Werkstatt „Garage Iriki Zagora“ unsere Fahrzeuge durchchecken lassen konnten und auch sofort notwendige Reparaturen durchgeführt wurden. Die Jungs dort sind super drauf und haben für jedes Problem schnell eine Lösung parat.

Ansonsten haben wir heute einen Ruhetag in Zagora verbracht.
Morgen starten wir wieder in Richtung Sandwüste, wo wir auch unser nächstes Wüstencamp aufschlagen werden.

Maroc-Voyage: 05.09.2016 – Dünen und Kamele

Heute hatten wir Fahrspaß pur in der Dünenlandschaft des Erg Chebbi. Da wir nun alle schon etwas geübter sind, haben wir uns auch an etwas größeren Dünen probiert. An manchen Fahrzeugen kam es zu kleineren kosmetischen Beschädigungen, technisch sind alle Fahrzeuge noch in einwandfreiem Zustand.
Wir selbst haben an unserem Galloper schon gestern  den rechten Nebelscheinwerfer verloren.

Unser Weg führte uns dann bei 42° C in der prallen Sonne über eine Schotterpiste nach Merzougaan den Campingplatz „Camping Ocean des Dunes“. Direkt vor den Toren unseres Campingplatzes hat man einen bilderbuchmäßigen Ausblick auf große Sanddünen, Palmen und Kamele.

Maroc-Voyage: 02.09.2016 – Atlasgebirge

Heute haben wir mit der Überquerung des Altasgebirges begonnen. Aufgrund von Unwettern in den letzten Tagen waren die Wege teils schwer befahrbar, oder auch nicht mehr vorhanden. Aufgrund fehlender oder beschädigter Brücken mussten wir uns Wege durch den Fluss suchen.

Ziel dieser Etappe mit wunderschönen Gebirgspanoramen war ein Campingplatz am See „Lac Tislite“ auf 2200m Höhe.